1,2 Millionen Besucher am Samstag

24. Juni 2007, 10:27
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Wetter hielt dieses Mal - Fendrichs Danzer-Gedenkkonzert als Höhepunkt - Samariter-Bund musste 270 Mal ausrücken

Wien - 1,2 Millionen Besucher zählten die Organisatoren des 24. Wiener Donauinselfests am zweiten Tag der Veranstaltung. Nachdem am Vortag insgesamt 600.000 Menschen einem heftigen Hagelschauer trotzten, bevölkerten am Samstag bei milden Temperaturen wahre Massen das 6,5 Kilometer lange Festgelände. Emotionaler Höhepunkt war dabei das Gedenkkonzert für den verstorbenen Georg Danzer, das dessen Freund Rainhard Fendrich auf der Hauptbühne gab.

Der Austrobarde erinnerte dabei an die langjährige Zusammenarbeit mit Danzer in der Formation "Austria 3". Als Hommage an den Verstorbenen sang Fendrich drei von dessen Liedern.

Mondscheiner, Luttenberger*Klug

Als weitere musikalische Anziehungspunkte kristallisierten sich die Auftritte zahlreicher Jungbands heraus. So lockten auf der Ö3-Bühne Starmaniac Eric Papilaya, Mondscheiner, Luttenberger*Klug und Shesays ein vorwiegend junges Publikum. Härtere Rhythmen waren auf der MTV-Bühne zu hören. Hier absolvierten DJ-Legende Paul van Dyk und DJ Moguai ihre Gigs.

The Tiger Lillies

Gediegener ging es im Süden des Geländes, auf der Ö1-Kulturinsel zu. Hier hatten der bayerische Barde Georg Ringswandl und die britische Kultformation "The Tiger Lillies" ihren Auftritt im zu Bersten gefüllten Kulturzelt. Derzeit in der Werft befindet sich dagegen Hubert von Goiserns Bühnenschiff, auf dem dieser eigentliche bereits am Freitag im Rahmen seiner "Linz Europa Tour 2007-2009" hätte singen wollen. Bei den Hagelschauern am frühen Abend wurde dessen Bühnenkonstruktion jedoch stark beschädigt. Der Goisern-Auftritt wurde deshalb auf Sonntagabend verlegt.

"Nicht steigerungsfähig"

"Es ist nicht steigerungsfähig", freute sich Festorganisator Harry Kopietz, hauptberuflich Landesgeneralsekretär der Wiener SPÖ, über die hohen Besucherzahlen vom Samstag. Mehr Menschen gingen einfach nicht auf die Insel, unterstrich er gegenüber der APA.

Samariter-Bund musste 270 Mal ausrücken

Der Arbeiter-Samariter-Bund musste am Samstag auf dem Donauinselfest 270 Mal ausrücken. Dabei habe es sich aber wie am Vortag im Wesentlichen um kleinere Verletzungen gehandelt, teilte die Organisation mit.

Auch die Polizei gab bekannt, dass sie am zweiten Tag des Festes wieder nicht mit gröberen Vorfällen konfrontiert gewesen sei. Am Samstag hatten die Veranstalter 1,2 Mio. Besucher auf der Donauinsel gezählt. (APA)

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