Swisscom erhält Zuschlag für Grundversorgung in der Schweiz

6. Juli 2007, 15:09
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Auch Breitband-Internetzugang künftig in der Versorgungsverpflichtung

Der Telekomkonzern Swisscom darf die Schweiz auch in den nächsten zehn Jahren flächendeckend mit Telefondiensten und neu auch mit schnellen Internetzugängen versorgen.

Wenig überraschend

Der entsprechende Grundversorgungsauftrag wurde bis zum Jahr 2017 verlängert, teilte die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) am Freitag mit. Der Zuschlag ist wenig überraschend, da der Ex-Monopolist der einzige Bewerber war.

Pflichtenheft

In einer Weltpremiere hat die Comcom auch einen Breitband-Internetzugang mit 600 Kilobit/Sekunde Download- und 100 Kilobit/Sekunde Upload-Geschwindigkeit ins Pflichtenheft genommen, der zu "erschwinglichen" Kosten für jeden Schweizer Haushalt zu haben sein soll. "Wir bieten bei 98 Prozent der Haushalte bereits heute schon höhere Geschwindigkeiten", sagte ein Swisscom-Sprecher. Für die restlichen zwei Prozent werden derzeit alternative Übertragungstechnologien wie der Funkstandard Wimax geprüft.

Die Konzession läuft ab dem 1. Jänner 2008. Ernsthafte Mitbewerber gab es nicht, nachdem der zur dänischen TDC gehörende Konkurrent Sunrise erklärt hatte, für seine Dienste lieber die Öffnung der letzten Meile abzuwarten, um dann die Swisscom-Leitung zu nutzen.(APA/Reuters)

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