Tiroler IT-Spezialist Phion geht "noch vor dem Sommer" an die Börse

15. Juni 2007, 12:22
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Emissionserlös soll in Expansion fließen - Unternehmensgründer wollen Beteiligung von 56 auf 25 Prozent zurückfahren

Noch vor dem Sommer will das Tiroler IT-Unternehmen Phion an die Börse gehen, hat Vorstand Wieland Alge am Mittwoch gegenüber der APA bekräftigt. Weitere Details würden vorerst nicht bekannt gegeben. Das Geld aus dem IPO soll in die Expansion, vor allem nach Osteuropa, fließen.

"Wir wollen noch vor dem Sommer starten"

"Wir wollen noch vor dem Sommer starten", meinte Alge, "wir machen nichts heimlich, aber vorerst dürfen wir nicht mehr dazu sagen." Die Gründer und Vorstände von Phion, Wieland Alge, Klaus Gheri und Peter Marte, wollen nach Angaben von Anfang Juni von ihren derzeitigen Beteiligung von 56 Prozent rund die Hälfte (25 Prozent) behalten. Marktteilnehmer rechneten mit einem Transaktionsvolumen von mindestens 20 Mio. Euro.

Capexit

Rund 56 Prozent am Unternehmen halten die Gründer, 44 Prozent gehören vorerst noch der Private Equity Group Capexit. Die Kerntechnologien werden in Innsbruck entwickelt. Osteuropa liegt klar im Fokus.

Firewalls

Phion beliefert mit seinen speziellen Firewall-Systemen und Produkten namhafte Banken und Industriebetriebe wie RHI oder OMV. Die Zahl der Mitarbeiter in der Phion-Firmenzentrale in Innsbruck und den Niederlassungen Wien, München, Düsseldorf, Zürich und Mailand betrug im Vorjahr 54. (APA)

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