Keine "Teufelsmusik" bei Steaua

2. Juli 2007, 11:18
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Der Präsident des Bukarester Vereins will statt 'We will rock you' nur noch religiöse Lieder im Stadion

Bukarest - Der Eigentümer des rumänischen Fußball-Erstligisten Steaua Bukarest, Gigi Becali, hofft mit religiöser Musik und Hymnen Gewalt am Spielfeld und Hooligans vom vereinseigenen Stadion fern zu halten. "Ich werde vor den Spielen nur noch religiöse Lieder spielen lassen, weil ich derjenige bin, der zahlt, und mir gefällt es. Ich werden den Song 'We will rock you' herausnehmen. Wer Teufelsmusik hören will, sollte nicht in mein Stadion kommen", meinte Becali am Mittwoch.

Der Gründer einer ultranationalistischen Partei, die in Umfragen zur Präsidentenwahl derzeit an zweiter Stelle liegt, erlangte durch seine Engagement im Fußball und den Bau von Kirchen große Popularität in Rumänien. Jüngst ließ er auch mit einer "Strafe für traurige Gesichter" aufhorchen. Steaua-Spieler, die sich nach einer Auswechslung beschweren, sollen eine Strafe zwischen 5.000 und 30.000 Euro zahlen. "Alle meine Spieler müssen glücklich sein", gab Becali als Devise aus. (APA/Reuters)

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    Der "Teufel" himself: Freddie Mercury.

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