Terrorverdächtige weisen Vorwürfe zurück

6. Juli 2007, 18:18
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Neun Muslime sollen Material für Bombenbau gesammelt haben

Sydney - Im bisher größten Prozess in Australien gegen Terrorverdächtige haben sich die neun Angeklagten am Donnerstag in allen Punkten für nicht schuldig erklärt. Den Muslimen wird vorgeworfen, Material zum Bau von Bomben gesammelt zu haben. Mit einem Anschlag hätten sie von ihnen wahrgenommene Ungerechtigkeiten gegen Muslime rächen wollen, so die Anklage.

Die Verschwörung war demnach zwischen Juni 2004 und November 2005 geplant worden. Bei einem Schuldspruch droht den Beschuldigten eine lebenslange Haftstrafe. Auch die Anwälte der Angeklagten hatten immer wieder die Unschuld ihrer Mandanten betont. (APA/AP)

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