Klimt und der Zeitgeist

27. April 2007, 21:21
posten

Regine Hendrich und Robert Newald mussten für die "Hommage an Gustav Klimt" zu je einem Bild fotografisch frei assoziieren

Die Idee an sich wäre schon fein gewesen. Schließlich ist Wissen, wie die Zeit "Ästhetik" gerade definiert, ihr tägliches Brot. Darum hätten Regine Hendrich und Robert Newald die Einladung, bei den "Österreichischen Werkstätten" für die Ausstellung "Hommage an Gustav Klimt" zu je einem Bild fotografisch frei zu assoziieren, auch so angenommen. Aber die Meta-Ebene, fanden die beiden Standard-Fotografen, war noch feiner.

Ausstellungsinitiator Michael Schmid wollte ein möglichst breites Spektrum an Pressefotografen: Krone und Österreich genauso wie (u. a.) Wiener, profil oder Reuters. Für die elf Fotografen auch ein Statement: Das mitunter nervige Blätter-Hickhack überlassen sie gern anderen. Weil es beim Arbeiten nur stört. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD Printausgabe, 27.4.2007)

  • Zwei von elf: Hendrich und Newald zu Klimt
    foto: standard/hendrich

    Zwei von elf: Hendrich und Newald zu Klimt

Share if you care.