"Ich arbeite noch nicht so lange hier"

3. November 2017, 12:08
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Eine Tochter, die sich schon lange auf den Töchtertag gefreut hat, berichtet aus dem Standard: Katharina Deisting hat viel erlebt

Wien - Sehr lange habe ich mich jetzt schon auf den Töchtertag gefreut, und ich habe mich dazu entschieden, meine Mama im Standard zu besuchen. Dort habe ich schon sehr viel erlebt: Was ich am lustigsten fand, war, am Empfang zu telefonieren.

Dort war es meine Aufgabe, die jeweiligen Leute zu verbinden. Einmal ist es mir schon auch passiert, dass mir jemand Fragen gestellt hat und ich absolut nicht gewusst habe, was ich antworten soll. Doch da ist mir die, finde ich, geniale Idee gekommen, zu sagen: "Entschuldigen Sie, ich arbeite noch nicht so lange hier, ich verbinde Sie zu meiner Kollegin." Und ich habe den Hörer meiner Mami gegeben. Beim Empfang habe ich dann auch gleich das Geld der Kasse gezählt. Dann habe ich noch die Honorarverrechnung, die Honoraranweisung und die Personalverrechnung gemacht.

Außerdem habe ich die Glühbirnen mit dem "guten Geist des Hauses", Herrn Balaban, ausgewechselt. Mir wurde am Ende gesagt, dass es toll wäre, wenn ich einen Artikel schreiben würde, was sozusagen das i-Tüpfelchen dieses interessanten und schönen Tages war, wo ich sehr viel ausprobieren durfte. (Katharina Deisting/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27.4. 2007)

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    Katharina Deisting (12): für einen Tag im Standard.
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