Raubkopier-Jäger mit Einsatz in OÖ zufrieden

11. Jänner 2008, 18:12
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BSA: Hinweise auf illegale Raubkopien verdreifacht - Hausdurchsuchungen und Schadenersatz

Die Business Software Alliance (BSA) meldete in einer Aussendung eine erfolgreiche Kampagne in Oberösterreich. So haben sich die Hinweise auf illegale Raubkopien verdreifacht und brachten als Ergebnis Hausdurchsuchungen und Schadenersatz.

"Raubkopierte Software: Das Netz zieht sich zu"

Anfang März 2007 wurde unter dem Motto "Raubkopierte Software: Das Netz zieht sich zu" die BSA-Kampagne der Industrievereinigung Business Software Alliance (BSA) gestartet. Durch die verstärkte Aktivität hat sich die Anzahl der Hinweise auf den Einsatz von Raubkopien und unlizenzierter Software bei oberösterreichischen Unternehmen verdreifacht, so die BSA in der Aussendung. Die meisten der bei der BSA einlangenden Hinweise basieren auf diesem mittlerweile ausgeprägten Unrechtsbewusstsein. So fürchten beispielsweise Arbeitnehmer sowie verantwortliche IT-Administratoren neben technischen Sicherheitsproblemen auch rechtliche Konsequenzen gegen ihre Person. Daher wollen sie diesen Missbrauch nicht länger unterstützen.

Hausdurchsuchung

"Im April 2007 wurde eine gerichtlich Hausdurchsuchung bei einem Unternehmen der Finanzbranche in Linz angeordnet. Bei dem darauf folgenden Strafverfahren gegen den Geschäftsführer aufgrund von Verwendung unlizenzierter Software verpflichtete sich das Unternehmen zu einer Schadenersatzzahlung von 30.000 Euro. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Pauschalgebühren des gerichtlichen Vergleichs zu tragen und die Pauschalkosten des Strafverfahrens zu ersetzen. Weiters ist für jede weitere einzelne Verletzung eine Vertragsstrafe von 300 Euro zu bezahlen. Die gesamte Unternehmensgruppe muss nun im großen Umfang Lizenzen nachkaufen", so die BSA.

"Seit Jahren klärt die BSA über Softwarepiraterie und den Wert geistigen Eigentums auf. Dies hat geholfen, die Piraterierate in Österreich in den letzten Jahren stetig zu senken. Allerdings gibt es leider immer noch Unternehmen, die das Risiko unlizenzierter Software in Kauf nehmen. Da das Unrechtsbewusstsein dieses Verhaltens mittlerweile schon sehr ausgeprägt ist, stoßen wir bei unseren Aktivitäten auf einen 'harten Kern' von Unternehmen, die sich meist wissentlich illegal verhalten", erklärt Georg Herrnleben, Director Zentral- und Osteuropa der BSA. "Mit unserer Kampagne haben wir eine klare Botschaft an unterlizenzierte Unternehmen gesendet: Bewusst illegales Verhalten geht auf Kosten der ehrlich und korrekt lizensierten Mehrheit der Unternehmer".(red)

  • Artikelbild
    foto: bsa
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