Buchinger will Negativsteuer für Kleinverdiener

15. April 2007, 22:17
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Bis zu 250 Euro monatlich - Sozialminister: "Wenn jemand arbeitet und so wenig verdient, dass die Familie arm wäre"

Wien - Sozialminister Erwin Buchinger strebt laut einem "Zeit im Bild"-Bericht eine Negativsteuer für Niedrigverdiener an. "Das ist vorstellbar in der Größenordnung, dass Armut in der Familie ausgeschlossen wird, wenn jemand arbeitet und trotzdem so wenig verdient, dass die Familie arm wäre", erklärte Buchinger gegenüber dem ORF. So könne ein Steuerbonus zwischen 200 und 250 Euro monatlich kommen.

Laut dem TV-Bericht vom Sonntagabend ist die Maßnahme bedarfsabhängig gedacht und soll erst ab einer bestimmten Teilzeitarbeitsleistung bezahlt werden. Derzeit gebe es bereits eine Negativsteuer - allerdings nur in Höhe von neun Euro pro Monat.

Minister Buchinger bezifferte die Kosten für die Negativsteuer mit 250 Millionen Euro jährlich. Er bezeichnete den Vorstoß als Alternative zu einer generellen Senkung der Lohnnebenkosten für Geringverdiener, die treffsicherer in Bezug auf die Armutsbekämpfung sei. (APA)

  • Eine Negativsteuer sei vorstellbar "wenn jemand arbeitet und trotzdem so wenig
verdient, dass die Familie arm wäre", so Sozialminister Buchinger.
    foto: standard/cremer

    Eine Negativsteuer sei vorstellbar "wenn jemand arbeitet und trotzdem so wenig verdient, dass die Familie arm wäre", so Sozialminister Buchinger.

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