"Extrazimmer" hält

20. April 2007, 15:27
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Um 23.55 waren noch mehr als 160.000 dabei - "MiA"- Minutenverlauf zeigt: Vom Beginn bis zur jenem der "Zeit im Bild" geht der Zuspruch merklich bergab

Die betretenen Gesichter vor dem Logo der neuen ORF-Sitcom oben täuschen: Produzent Heinrich Ambrosch, ORF-General Alexander Wrabetz und der dirigierende Programmdirektor Wolfgang Lorenz wurden dort vor den ersten Zuschauerzahlen fotografiert.

Alle Eigenproduktionen im Vorabend von ORF 1 verloren Mittwoch Zuschauer gegenüber dem groß promoteten Tag 1 der Reform - mittendrin legt nur "Malcolm" merklich zu. Am wenigsten baute "Szene" ab, am meisten die "ZiB 20" mit einem Viertel minus. "Mitten im Achten" verlor 75.000 auf nun 289.000.

Der Minutenverlauf der Sitcom zeigt: Vom Beginn bis zur jenem der "Zeit im Bild" geht der Zuspruch merklich bergab, um 19.30 geht es leicht bergauf, fünf Minuten später aber zappen wieder so viele weg, wie dazukamen. "MiA" verliert weiter während der Sendung Zuschauer in allen Altersgruppen.

In ORF 2 baute "Heute in Österreich" gegenüber Dienstag relativ überschaubar 35.000 Zuschauer ab, "Julia" 28.000 und "konkret" 64.000. Deutlich weniger als am Tag zuvor interessierte das "ZiB"-Wetter. Merklich gewonnen hat die "ZiB 2" - für Champions-League-Flüchtlinge.

Das erste "Extrazimmer" sahen im Schnitt 178.000. Und die für die Uhrzeit bemerkenswert standhaft: Um 23.55 waren noch mehr als 160.000 dabei, dann rief bei der "Nachbesprechung" die Heia immer vehementer. Fünf nach Zwölf schauten an die 100.000 zu. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 13.4.2007)

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    foto: newald
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