"Fahrradfreundlichster" Betrieb gesucht

14. Juni 2007, 13:01
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Vom Kilometergeld für Dienstfahrten mit dem Rad bis zur betrieblichen Reparatur-Werkstatt: Ein Wettbewerb des Umweltministeriums

Josef Pröll sucht die "fahrradfreundlichsten" Betriebe Österreichs. Der Umweltminister ruft heimische Betriebe heuer zum zweiten Mal auf, ihre Ideen und Leistungen zur Förderung des Drahtesels vorzustellen. Gemeinsam mit Wirschaftskammer-Präsident Christoph Leitl lässt er sich dafür beim Radfahren filmen und fotografieren.

Öffentlichwirksam am Rad

Wer sich wie der Umweltminister über den Radweg Publicity verschaffen will, kann sich ab sofort auf www.bike2business.at anmelden. Chancen auf eine Urkunde - auf die GewinnerInnen warten laut Ministerium "zahlreiche attraktive Preise" - haben nicht nur Betriebe, die mit dem Fahrrad Geschäfte machen, sondern Unternehmen aus allen Branchen. Entscheidend ist, dass der Betrieb sich wirksam und überzeugend fürs Radeln einsetzt. Das könne beispielsweise eine eigene Werkstatt für die Fahrräder der MitarbeiterInnen sein, aber auch Umkleidemöglichkeiten, Diensträder oder Kilometergeld für Dienstfahrten mit dem Fahrrad kämen in Betracht, so die InitiatorInnen.

"Dynamisches Image"

Fahrradfahren nütze nicht nur dem Klima, sondern auch dem Unternehmenserfolg, meint Leitl. Denn das Radeln verschaffe den Unternehmen "aktivere, gesündere Mitarbeiter und ein dynamisches Image".

Für Klein- und Mittelbetriebe gibt es im Bewerb eine eigene Kategorie. Die Entscheidung über den/die Siegerin liegt bei einer Jury, der unter anderen Boku-Professor Gerd Sammer, der Profiradler Georg Totschnig und VerkehrsplanerInnen angehlören. Der Anmeldeschluss ist am 14. Juli 2007´, die Preisverleihung findet am 19. September 2007 statt. (red)

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