"Art Goes Heiligendamm": Kunstprojekt zum G8-Gipfel

2. April 2007, 14:07
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Soll auch zur "Deeskalation" beim Gipfel in Rostock Ende Mai beitragen

Berlin - "Art Goes Heiligendamm" nennt sich ein großes Kunstprojekt, das zum G8-Gipfel vom 24. Mai bis zum 9. Juni im Stadtraum von Rostock geplant ist und zur "Deeskalation" beitragen soll. Angesprochen werden sollen "Themen der Globalisierung wie Heimat, Migration, Religionen, Multiple Identitäten sowie die Rolle des Geldes und seiner Verteilung in der Welt".

Kuratorin dieses "Kunstereignisses der etwas anderen Art" ist die frühere Berliner Kultursenatorin Adrienne Goehler, die auch zeitweise Kuratorin des vom Bund finanzierten Hauptstadtkulturfonds war. Für das Heiligendamm-Projekt plant sie, wie die Veranstalter am Montag in Berlin mitteilten, ein Programm mit internationalen Künstlern, Theaterperformances, Installationen und Workshops.

Zu den beteiligten Künstlern gehören unter anderem der Fotograf G.M.B. Akash mit Bildern auf einer Litfaßsäule zu "Kinderarbeit und dem Leben auf Müllhalden", sein Berliner Kollege Sebastian Bolesch mit Dokumentationen über Kindersoldaten im Kongo oder Kinderarbeit in Südindien, die brasilianische Gruppe Frente 3 de Fevereio mit ihrem politischen Tanztheater und die deutsche Künstlerin Katharina Sieverding, die mit Bildern wie "Schlachtfeld Deutschland" oder "Deutschland wird deutscher" Aufsehen erregte. (APA/dpa)

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    foto: "art goes heiligendamm"
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