Oracle schließt sich Linux-Patentschutz an

11. Juni 2007, 14:49
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Neuester Zugang zum Open Invention Network - Gemeinsamer Patentpool soll vor Klagen schützen

Das Open Invention Network (OIN) kann einen weiteren prominenten Neuzugang vermelden. Nach IBM, Novell, Red Hat,Sony und Co.hat sich nun auch der Datenbankspezialist Oracle dazu entschlossen, an dem Patentpool teilzunehmen.

Hintergrund

Das OIN wurde ins Leben gerufen, um Linux vor eventuellen Patentklagen zu schützen. Um dies zu erreichen bringen die teilnehmenden Unternehmen einzelne, strategisch wichtige Patente in den Pool ein. Diese stehen dann einerseits allen anderen kostenlos zur Verfügung und könnten auch bei einer theoretischen Patentklage gegen Linux als "Gegenargument" in Stellung gebracht werden. Seitdem das OIN im November 2005 gegründet wurde, sind bereits mehr als 100 Patente in den Pool gewandert.

Logischer Schritt

Bei Oracle sieht man eine Teilnahme an der Organisation als selbstverständlich an. Immerhin sei man schon seit Jahren ein aktives Mitglied der Linux-Entwicklungs-Community, so der Softwarehersteller in einer Stellungnahme. (apo)

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