Wacker Tirol ehrlich arm

22. März 2007, 15:34
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Nach Budgetkürzung um Lizenz angesucht

Innsbruck/Wien - Weil's nicht selbstverständlich ist, sei festgehalten: Wacker Tirol ist nicht konkursgefährdet, "absolut nicht. Aber mit den täglichen Mitteln haben wir Probleme", sagte Obmann Gerhard Stocker am Donnerstag.

Damit das so bleibt bzw. damit sich das ändert, wird das Budget um 400.000 Euro gekürzt. In der Saison 2007/08 haben die Tiroler mit insgesamt 5,2 Millionen Euro auszukommen, der Kampfmannschaft stehen davon 3,6 Millionen zu. Durch die Kürzung werden die Altlasten in Höhe von 900.000 Euro um ein Drittel verringert. Spieler werden allerdings nicht verkauft. "Wacker hat nicht die Philosophie, mit Menschenhandel Gelder zu lukrieren." Da die Transferrechte unüblicherweise mit Null bewertet sind, habe der Klub auch ein negatives Eigenkapital.

Alle genannten Zahlen standen natürlich auch in jenen Unterlagen, die der Bundesliga zwecks Lizenzierung übermittelt wurden. Am Donnerstag endete die diesbezüglich Frist, da (GAK) und dort werden die übermittelten Unterlagen nicht ganz komplett gewesen sein. Bis 30. April entscheidet der Senat 5 in erster Instanz. (DER STANDARD, Printausgabe, Freitag, 16. März 2007, APA, lü)

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