Ärztefehler am LKH Feldkirch : Außergerichtliche Einigung

1. März 2007, 16:13
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Nach der Operation verstarb das Neugeborene - für die Operation sollten Eltern bezahlen - Inkasso-Büro wurde mit Geldeintreibung beauftragt

Bregenz - Das LKH Feldkirch und die Eltern eines neugeborenen Mädchens, das nach einem Ärztefehler im Jahr 2003 gestorben war, haben sich außergerichtlich geeinigt. Nach einem Bericht der "Vorarlberger Nachrichten" erhielten die Eltern vom Spital 72.000 Euro. Sowohl der Rechtsanwalt der Familie als auch Spitalsdirektor Gerald Fleisch erklärten den Fall damit für erledigt.

Nabelbruch-Operation

Das Mädchen war nach seiner Geburt im Mai 2003 rund zwei Wochen nach einer Nabelbruch-Operation gestorben. Im November 2005 wurde die Anästhesistin wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt. Für Schlagzeilen hatte der Fall auch deshalb gesorgt, weil das Krankenhaus nach dem Tod des Kindes noch Rechnungen an die Eltern gestellt und sogar ein Inkasso-Büro mit der Geldeintreibung beauftragt hatte. "Die Zahlung ist erfolgt und das Ganze ad acta", sagte Rechtsanwalt Andreas Brandtner, der die Eltern vertrat, nun den "Vorarlberger Nachrichten".

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