Regierung schränkt unabhängige Berichterstattung weiter ein

14. März 2007, 16:40
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Arbeitsvisa für Korrespondenten verweigert oder nicht verlängert

Mexiko-Stadt - Die kubanische Regierung ist verstärkt dazu übergegangen, eine unabhängige und kritische Berichterstattung über die Lage auf der Antilleninsel einzuschränken. In den vergangenen Tagen wurden Arbeitsvisa für einige Korrespondenten nicht erteilt beziehungsweise nicht verlängert. Internationale Medienverbände kritisierten diese Maßnahmen Kubas als "Repressalien gegen angesehene Journalisten".

Seit der schweren Erkrankung des kubanischen Staats- Partei- und Regierungschefs Fidel Castro im Sommer des vergangenen Jahres haben die Behörden ihre Bemühungen verstärkt, die Kontrolle über die Berichterstattung nicht aus der Hand zu geben. Visa werden offenbar nur noch an Journalisten vergegeben, die den Interessen der kubanischen Führung nicht kritisch gegenüberstehen. (APA/dpa)

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