Cerberus an Chrysler-Kauf interessiert

12. März 2007, 12:26
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Laut "Financial Times" sind die prominentesten Beteiligungsfonds am Autoriesen interessiert

New York - Der Autoriese DaimlerChrysler spricht einem Zeitungsbericht zufolge mit mehreren Beteiligungsfirmen über einen Verkauf der verlustreichen US-Tochter Chrysler.

Unter den Interessenten seien die Private-Equity-Riesen Apollo Management, Blackstone, Carlyle und Cerberus Capital Management (Käufer der österreichischen Gewerkschaftsbank BawagP.S.K.), berichtete die "Financial Times" am Freitag auf ihrer Internetseite.

Auch einige europäische Beteiligungsfirmen seien von dem Autobauer kontaktiert worden. Die Zeitung berief sich auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

Daimler sprach die Finanzinvestoren dem Bericht zufolge bereits vor der jüngsten Ankündigung des Stuttgarter Autokonzerns an, wonach bei Chrysler alle Optionen geprüft werden. Die Gespräche dauerten noch an. Bei den genannten Beteiligungsfirmen war zunächst niemand für Stellungnahmen bereit. (APA/Reuters)

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