EVN: Analysten erwarten höheren Umsatz und schwächeres Ergebnis

7. März 2007, 13:20
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Wien - Die Wertpapierexperten heimischer Großbanken erwarten für die am kommenden Dienstag zur Veröffentlichung anstehenden Erstquartalszahlen des heimischen Energieversorgers EVN gestiegene Umsätze, aber ein schwächeres Ergebnis auf operativer Ebene. Der Umsatzanstieg sei vor allem auf die Konsolidierung des mazedonischen Stromversorgers ESM (Elektrostopanstvo na Makedonija) zurückzuführen, der Ergebnisrückgang auf die milden Wintertemperaturen, sind sich die Spezialisten einig.

Im Mittel prognostizieren die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Erste Bank und der CA IB für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2006/07 (Oktober bis Dezember) einen Umsatzanstieg von 11,2 Prozent auf 609,0 Mio. Euro. Dagegen liegt die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) bei 80,0 Mio. Euro - ein Minus von 8,7 Prozent gegenüber 87,7 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll nach Expertenschätzung um 4,2 Prozent auf 123,2 Mio. Euro (Vorjahr: 128,6) fallen. Der Nettoprofit wird um 7,6 Prozent niedriger bei 75,9 Mio. Euro gesehen. Im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres hatte der Reingewinn 82,2 Mio. Euro betragen.

Die Analysten der CA IB und der RCB bewerten die EVN-Titel derzeit mit dem Anlagevotum "Hold". Das Kursziel der CA IB lautet auf 86,5 Euro, das der RCB auf 94,0 Euro. Die Erste Bank stuft die Aktie mit der Kaufempfehlung "Buy" und einem Kursziel von 108 Euro ein. (APA)

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