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11. Februar 2007, 19:35
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TEFAF-Kunstmesse in Maastricht sieht aufgrund der großen Popularität die Reputation der Veranstaltung bedroht und reagiert mit kräftigen Preiserhöhungen

Maastricht - Rund 220 der weltweit führenden Kunst- und Antiquitätenhändler aus 15 Ländern präsentieren auf der Kunstmesse in Maastricht ab 9. März (bis 18. März) ihr erlesenes Angebot. Die TEFAF ("The European Fine Art Fair") gehört mit Objekten von der Antike über Altmeister-Gemälde bis zu Werken der Gegenwart zu den führenden internationalen Kunstmessen. Im vergangenen Jahr sei mit 84.000 Gästen ein Besucherrekord in der 20-jährigen Geschichte der TEFAF zu verzeichnen gewesen, erklärten die Organisatoren am Montag in der niederländischen Stadt.

Kräftig erhöhte Eintrittspreise sollen jetzt zu einer geringeren Besucherzahl führen. "Die große Popularität ist bedrohlich für die Reputation der Messe, die Standards in Qualität und Exklusivität setzt", sorgen sich die Organisatoren. Die im Messe- und Kongresszentrum der Stadt angebotenen Kunstschätze hätten einen Gesamtwert von rund einer Milliarde US-Dollar (768 Mio. Euro).

Zu den Glanzpunkten im "Museum auf Zeit" gehören nach TEFAF-Angaben Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts wie ein Porträt des Vicomte de Vaux von Louis-Rolland Trinquesse oder ein Stillleben mit Zinnkrug des niederländischen Malers Simon Luttichuys. Außerdem werde ein römischer Frauen-Marmorkopf, ein Landschaftsbild Paul Klees und eine Diamantbrosche von Cartier angeboten, die Prinzessin Margaret bei der Krönung ihrer Schwester Königin Elisabeth II. in London getragen hat.

Wegen des zunehmenden Interesses von Sammlern aus Fernost habe der Asiatika-Sektor bei der TEFAF erneut an Angeboten zugelegt, sagte eine Messe-Sprecherin. Rund 70 Prozent der weltweit im Handel befindlichen Altmeister-Bilder würden auf der diesjährigen Messe angeboten. Nach einer Aussteller-Befragung der TEFAF hätten dort im vergangenen Frühjahr Kunstwerke im Wert von über 500 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Während der Messe-Laufzeit waren fast 200 Privat-Jets auf dem nahen Flugplatz Aachen gelandet. (APA/dpa)

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    foto: tefaf.com
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