NSA griff Microsoft bei der Vista-Entwicklung unter die Arme

24. April 2007, 15:39
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US-Geheimdienst half Sicherheit des XP-Nachfolgers zu verbessern

Die National Security Agency (NSA) hat Microsoft bei der Entwicklung von Windows Vista unter die Arme gegriffen. Dies berichtet die Washington Post.

Sicherheit

Laut dem Bericht soll der Geheimdienst geholfen haben, die Sicherheit der kommenden Windows-Version zu verbessern. Microsoft hat bestätigt, dass man mit dem US-Geheimdienst kooperiert hat. Details wollte der Softwarekonzern allerdings keine nennen.

Kooperation

Gegenüber der Tageszeitung betont Microsoft, dass man mit zahlreichen Institutionen und Behörden, etwa der NATO, kooperiert. Laut Washington Post, holte sich Microsoft bereits früher Hilfe bei der NSA – etwa bei der Entwicklung von Windows XP oder des Windows Server 2003. 1999 sorgte der Verdacht das die NSA Hintertüren in Windows eingebaut habe für Schlagezilen.

Kritik

Seit Medien aufdeckten, dass der Geheimdienst – offensichtlich mit Wissen der Bush-Regierung - illegal Daten über Millionen Telefonate sammelte, steht die NSA im Fadenkreuz US-amerikanischer Bürgerrechtler.

SELinux

Die NSA beteiligt sich auch an der Entwicklung von Securty-Features für das freie Betriebssystem Linux. (red)

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