Fresenius-Tochter verkauft Pharmaplan

16. Februar 2007, 08:37
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ProServe gibt Sparte an Tochter des dänischen Pharmakonzerns Novo-Nordisk ab

Frankfurt - Die Fresenius-Kliniktochter ProServe hat die Pharmaplan GmbH verkauft. Der Pharmadienstleister sei an eine Tochter des dänischen Pharmakonzerns Novo-Nordisk gegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bad Homburg mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Transaktion, der noch die Kartellbehörden zustimmen müssen, soll im ersten Quartal abgeschlossen werden. Fresenius ProServe konzentriere sich mit dem Verkauf weiter auf das Geschäft mit Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesen.

Pharmaplan beschäftigt weltweit rund 320 Mitarbeiter, davon 130 in Deutschland, und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 49 Mio. Euro. Das Unternehmen hat sich auf die Errichtung schlüsselfertiger Produktionsanlagen für die Pharmaindustrie spezialisiert. Die Pharmaplan-Tochter Pharmatec, die Anlagen für die Herstellung von Reinstdampf, Reinstwasser sowie Sterilisationssysteme herstellt, ist nicht Teil der Transaktion, soll aber zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden.

Fresenius-Proserve war vor rund einem Jahr mit der Übernahme der Helios Kliniken für rund 1,5 Mrd. Euro zu einem der drei größten privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland neben Asklepios und Rhön-Klinikum aufgestiegen. Das Unternehmen will weiter am fortschreitenden Privatisierungsprozess im deutschen Krankenhausmarkt teilnehmen. (APA/Reuters)

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