Mozilla: Abteilung Wien

3. April 2007, 14:53
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Mit Spannung wurde das Release des Firefox 2.0 international erwartet - In Wien fieberte eine kleine Firma dem Ansturm auf die Server der Mozdev Community Organization entgegen

Zum Release von Firefox 2.0 schnellten die Downloads in den ersten 24 Stunden hoch – unzählige Addons und Plugins für die neuen Browser wurden rund den Globus heruntergeladen und installiert.

Wiener Connection

Zu diesem Zeitpunkt blickte man in einem kleinen Büro im sechsten Wiener Bezirk gespannt auf die Serverlast der Mozilla Extensions Plattform mozdev.org. Bereits Monate zuvor wurde damit begonnen sich auf dieses Ereignis einzustellen. Die in den USA ansässige Non Profit Organisation organisierte neue Hardware und beauftragte strg.at im April dieses Jahres mit der Wartung sämtlicher Serverdienste.

Technik

Das System wurde mit dem Betriebssystem FreeBSD aufgebaut und im Netzwerk des Open Source Lab der Oregon State University, in dem auch die Apache Software Foundation oder kernel.org beheimatet sind, in Betrieb genommen. Bereits im Laufe des Sommers und frühen Herbsts wurden sämtliche Dienste auf die neue Infrastruktur übersiedelt.

Ansturm

Als es dann soweit war stieg die Last tatsächlich rapide auf über 180 Zugriffe pro Sekunde an. Die upgegradeten Firefox Instanzen hatten damit begonnen die installierten Extensions zum Update vorzuschlagen und die NutzerInnen holten sich die neuen Erweiterungen.

Keine Probleme

Der auf den Ansturm vorbereitete Apache Webserver verarbeitete die Anfragen problemlos ohne einen vorgeschalteten Proxy Server und man konnte an diesem Abend einen erleichterten Seufzer aus dem sechsten Bezirk hören. Denn anders als im November letzten Jahres, als die Version 1.5 von Firefox released wurde, gingen die Server von mozdev.org nicht in die Knie. Man darf gespannt sein auf das nächste Release von Firefox und Thunderbird. (red)

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