Kika möbliert Ungarn

29. November 2006, 13:03
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Kika eröffnet zwei neue Möbelhäuser in Ungarn und investierte 125 Millionen Euro in fünf neue Standorte

Budapest/Pecs - Der österreichische Möbelhändler Kika eröffnet am 16. November zwei neue Möbelhäuser im Budapester Stadtteil Soroksar und im südungarischen Pecs. Damit sei Kika die Nummer 1 im ungarischen Möbelhandel und beschäftige an sechs Standorten über 900 Mitarbeiter, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, mit. Heuer hat Kika in Ungarn 55 Mio. Euro investiert. Insgesamt wurden fünf neue Standorte um rund 125 Mio. Euro eröffnet.

Die kika/Leiner Gruppe zählt mit 50 Standorten in Österreich, 6 Standorten in Ungarn sowie weiteren Standorten in Tschechien, der Slowakei und Kroatien zu den führenden Möbelhändlern Europas. Das bestehende Filialnetz in den zentraleuropäischen Ländern soll weiter verdichtet werden. In Ungarn sind die Standorte Szeged, Miskolc und Debrecen in Planung, kündigte Landesgeschäftsführer Attila Juhasz laut Mitteilung an.

Tschechien

In Tschechien werden nächstes Jahr die Standorte Pilsen und Brünn eröffnet und in der Slowakei arbeitet man an dem Standort Kosice. Auch in Kroatien werden weitere Filialen in den größeren Städten folgen. Neue Zielländer auf der Kika-Landkarte sind auch Rumänien und Serbien, die in den kommenden Jahren erschlossen werden sollen.

Kika wurde 1973 gegründet und ist ein reiner Familienbetrieb. Derzeit betreibt das Unternehmen 33 Einrichtungshäuser in Österreich und 6 in Ungarn, 2 in Tschechien, eines in der Slowakei und eines in Kroatien. Im Geschäftsjahr 2005/06 erzielte die Kika/Leiner-Gruppe mit 8.100 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 1,2 Mrd. Euro. (APA)

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    foto: kika
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