Neue Organisationseinheit:Zentrum für Molekulare Biologie

8. März 2007, 10:52
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Vorläufig letzter organisatorischer Akt nach der Abtrennung der Medizin-Uni am Standort Vienna Biocenter

Wien - Die Universität Wien bekommt ab 1. Jänner 2007 eine neue organisatorische Einheit, das Zentrum für Molekulare Biologie am Standort Vienna Biocenter in Wien-Landstraße. Die Umorganisation war nicht zuletzt durch die Abtrennung der Medizin-Uni Wien (MUW) im Jahr 2004 nötig geworden, hieß es dazu seitens der Universität. Die größte Uni Österreichs besteht dann aus 15 Fakultäten und drei Zentren.

Zwei Unis vereint

Wie man am Vienna Biocenter sieht, ist es kein einfaches Unterfangen, Universitäts-Institute organisatorisch mit außeruniversitären Einrichtungen zu verknüpfen. Wenn dann auch noch die Teilung einer Universität dazwischenkommt, wird es noch komplizierter. Im Falle des Vienna Biocenters sind Einrichtungen von nunmehr zwei Unis, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und privaten Firmen vereint.

Center erleichter Projektanträge

Unter dem Titel "Vienna Biocenter" ist der Standort, mehr oder weniger die Gebäude in Wien-Landstraße, zu verstehen, in denen die verschiedenen Forschungseinrichtungen untergebracht sind. Nach der Auftrennung von Medizin-Uni Wien und Universität Wien wurden im März 2005 die Max F. Perutz Laboratories GmbH (MFPL) gegründet, damit die Einrichtungen der beiden Unis am Vienna Biocenter einen gemeinsamen Rahmen haben. Etwa Projektanträge und die Einwerbung von Forschungsförderungen sollen damit erleichtert werden. An den MFPL ist die Uni Wien mit 60 Prozent und die Med-Uni mit 40 Prozent beteiligt.

Biochemie

Was noch fehlte, waren gemeinsame Einheiten innerhalb der beiden Unis für den Standort. So schuf die MUW 2004 das Department für Medizinische Biochemie, mit Anfang kommenden Jahres zieht die Uni Wien mit dem Zentrum für Molekulare Biologie nach. (APA)

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