Rocky Horror Radio Show

15. November 2006, 16:51
6 Postings

Mehrere Stücke maskuliner Eitelkeit aufs (Gegen-)Plakat gebannt und Kolumnen, Buch & Wurst mit Doris Knecht

Rocky Horror Radio Show

Dass Männer eitel sind, sagt Daniela Linzer, habe sie schon vorher gewusst. Wie eitel "hätte ich mir aber nie träumen lassen": Die Moderatorin des Privatradiosenders Kronehit hatte Hörer aufgerufen, Fotos von sich (den Männern) in Strümpfen einzuschicken: "Ich fand es unfair, dass das neue Palmers Plakat wieder nur – wenn auch tolle – Frauenhintern zeigt." Im Sinne der Gerechtigkeit forderte Linzer daher ein maskulines "Gegenplakat mit den knackigsten Männerhintern Österreichs". Was als Jux begann, entwickelte rasch eine Eigendynamik. Und als die Kronehit-Dame dann 500 "sagen wir mal 'teils recht unterhaltsame' Strumpf-Selbstporträts" auf ihrem Tisch gesammelt hatte, schritt man zur Tat – doch nicht nur Linzers Kollege Meinrad Knapp zeigte da Popsch, sondern auch die Moderatorin selbst: "Nur" das Volk die Hosen runterlassen zu lassen wäre nämlich ein bissi feig gewesen.


Kolumnen, Buch & Wurst

Ein Kiosk ist kein Saal. Und so kam es, dass man sich am Wochenende im Freihausviertel-Würstelladen "Kiosk" nicht darüber unterhielt, wer zur Präsentation von Doris Knechts Falter- und Tagesanzeiger-Kolumnenbuch ("So geht das – wie man fidel verspießert", Czernin Verlag) gekommen war (u.a. Anneliese Rohrer, Armin Wolf, David Schalko und Andrea Clausen): Spannender war, wer aller nicht – oder erst, als alles fast vorbei war – in die Wurstspelunke gepasst haben soll: Terezija Stoisits, Mariusz Demner und Sibylle Hamann etwa. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.11. 2006)

  • Hörerbindung: Linzer suchte Knack-Popos, ihr Kollege Knapp (rechts neben ihr) hat auch einen.
    foto: standard/kronehit

    Hörerbindung: Linzer suchte Knack-Popos, ihr Kollege Knapp (rechts neben ihr) hat auch einen.

  • Polykolumnistin mit neuem Buch im Wurstlokal: Doris Knecht.
    foto: standard/knecht/czernin-verlag

    Polykolumnistin mit neuem Buch im Wurstlokal: Doris Knecht.

Share if you care.