Francisco Fernandez-Ochoa gestorben

30. März 2007, 22:25
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"Paco", Spaniens einziger Winter-Olympiasieger, erlag mit 56 Jahren einem langen Krebsleiden

Madrid - Der ehemalige Skirennläufer Francisco Fernandez-Ochoa ist im Alter von 56 Jahren einem Krebsleiden erlegen. "Paco" Fernandez-Ochoa war der bisher einzige spanische Sieger bei Olympischen Winterspielen, er gewann 1972 in Sapporo vor den beiden Cousins Gustav und Roland Thöni die Goldmedaille im Slalom. Seine Schwester Blanca holte 1992 in Albertville als Dritte im Slalom die bisher letzte Medaille für Spanien bei Winterspielen.

Laut dem Cadena Ser Radio, starb Ochoa am Montag zu Hause. Nur eine Woche davor hatte Ochoa in seinem Heimatort Cercedilla eine Ehrung erfahren, bei der die beiden Infantinnen Cristina und Elena eine Statue des Skifahrers enthüllt hatten. "Er war ein großer Champion und eine hervorragende Persönlichkeit. Wir alle erinnern uns an seinen Triumph, als ob es gestern gewesen wäre. Niemand konnte das bisher ebenfalls erreichen", sagte Spaniens Sportminister Jaime Lissavetzky.

Der gebürtige Deutsche Johann Mühlegg hatte zwar 2002 in Salt Lake City für Spanien gleich drei Langlauf-Goldmedaillen geholt, war danach aber wegen Dopings disqualifiziert worden. Die spanische Alpinskifahrerin Maria Jose Rienda Contreras war im vergangenen Februar nach mehreren Siegen im Weltcup als Riesentorlauf-Favoritin zu den Winterspielen in Turin gekommen, wurde dann aber nur 13..(APA/Reuters)

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    Fernandez-Ochoa nach seinem Sieg beim Olympia-Slalom, Sapporo 1972.

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