Linksruck bei Präsidentschaftswahl erwartet

16. Oktober 2006, 06:31
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Ex-Wirtschaftsminister und Favorit Rafael Correa hatte im Wahlkampf auf US-Kritik gesetzt - Stichwahl am 26. November möglich

Quito - In Ecuador wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Die 9,2 Millionen Wahlberechtigten des lateinamerikanischen Landes können zwischen 13 Bewerbern auswählen. Umfragen zufolge steht das Land vor einem Linksruck, nachdem es zehn Jahre lang von Staatspräsidenten aus dem Mitte-Rechts-Lager regiert wurde. Favorit ist demnach der frühere Wirtschaftsminister Rafael Correa.

Der 43-Jährige ist ein Freund des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez und ein Gegner der US-Politik. Parallel zum Präsidenten wählen die EcuadorianerInnen am Sonntag auch die hundert Abgeordneten des Kongresses in Quito sowie die kommunalen Vertreter. Bei der Präsidentschaftswahl kommt es möglicherweise zu einer Stichwahl am 26. November. (APA)

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    Favorit bei den Präsidentschaftswahlen: Rafael Correa

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