US-Bevölkerung erreicht die 300-Millionen-Grenze

23. Oktober 2006, 15:17
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... und zwar genau am kommenden Dienstag um 13.45 Uhr, haben Statistiker errechnet

Washington - Bub oder Mädchen, arm oder reich, keiner weiß es - doch am kommenden Dienstag um exakt 13.45 Uhr wird in den USA der 300-millionste US-Bürger erwartet. Das teilte das US-Statistikbüro mit.

Nach dessen Berechnungen wird alle sieben Sekunden ein Einwohner geboren, alle 13 Sekunden ist ein Todesfall zu verzeichnen und alle 31 Sekunden wird jemand eingebürgert. Vor 39 Jahren hatten die USA die 200-Millionen-Marke übersprungen. Damit sind sie der einzige Industriestaat mit einem starken Bevölkerungswachstum.

1967 waren nach Angaben des Pew Hispanic Center noch 84 Prozent der US-Bevölkerung europäischer Abstammung, elf Prozent afrikanischer, vier Prozent hatten lateinamerikanische Wurzeln und ein Prozent stammte aus Asien oder von den Pazifikinseln. Heute sind 67 Prozent der Bevölkerung europäisch-stämmig, 13 Prozent Afroamerikaner, 15 Prozent Lateinamerikaner und fünf Prozent asiatischer Abstammung. Von den hundert Millionen Menschen, die in den vergangenen 40 Jahren zur US-Bevölkerung dazukamen, waren 36 Prozent Latinos - mehr als von jeder anderen Gruppe. (APA/red)

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