Efko-Umsatz wieder erholt

2. November 2006, 16:43
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Nach einem Minus von 2,8 Prozent auf 65,2 Millionen Euro im Jahr davor ist er wieder um 4,1 Prozent auf 67,6 Millionen gestiegen

Linz - Der Umsatz des Gemüsevermarkters efko mit Sitz in Eferding in Oberösterreich hat sich im Geschäftsjahr 2005/06 (per 30. Juni) wieder erholt. Nach einem Minus von 2,8 Prozent auf 65,2 Mio. Euro im Jahr davor ist er wieder um 4,1 Prozent auf 67,6 Mio. gestiegen. Das berichtete Geschäftsführer Gerald Hackl in einer Pressekonferenz am Donnerstag in Linz. Er plant den weiteren Ausbau der Auslandsaktivitäten.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) habe trotz enormer Zuwächse bei den Kosten von Rohwaren, Verpackung, Energie, Treibstoff und Personal geringfügig auf 2,8 Prozent des Außenumsatzes - nach 2,7 Prozent im Jahr zuvor - gesteigert werden können. Die Erträge sollen wieder zur Gänze im Unternehmen bleiben und in Forschung und Entwicklung, neue Technologien, Ausbildung der Mitarbeiter sowie Ausbau des Exportes und der Auslandsaktivitäten investiert werden. Im Vorjahr hat Efko rund 3 Mio. Euro in den Ausbau der Sauerkrauthalle und eine neue Abfüllanlage in Eferding investiert - nach der Übernahme und "geordneten Schließung" des österreichischen Sauerkraut-Marktführers "Seeburger" - sowie in das Obstlagerhaus in Traun, dessen Kapazität von 3.700 auf 5.000 Tonnen erweitert wurde. Heuer sollen 5 Mio. Euro in die Auslandsaktivitäten, Technologie, Software und Qualitätssicherung investiert werden.

Mehr Inlandsumsatz

Den Inlandsumsatz hat efko um 2,4 Prozent gesteigert, was angesichts eines - laut ACNielson - realen Umsatzminus von über einem Prozent im österreichischen Lebensmittelhandel und eines Promotionanteils - mit verbilligter Abgabe der Produkte - von 26 Prozent zufriedenstellend sei.

Der Umsatzzuwachs bei den Auslandstöchtern in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Polen konnte im Vorjahr um 13,5 Prozent auf 11,3 Mio. Euro gesteigert werden und steuert damit 16,7 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Mit den Direktexporten nach Ungarn, Slowenien, Kroatien und Italien mit einem Anteil von 2,3 Prozent erzielt das Unternehmen derzeit rund 19 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland - nach zuletzt 18 Prozent. "Schön wären mehr als 20 Prozent", nennt Hackl als Ziel. Derzeit würden Kooperationen mit Partnern vor Ort in der Ukraine, Rumänien, Ungarn und Bulgarien geprüft, zu denen efko sein Know-how bei Einkauf, Produktion und Technologie beisteuern will.

Als Plan für heuer nannte Hackl eine "kleine Umsatzsteigerung" und "die Ergebnisse halten oder leicht verbessern". Dazu beitragen sollen neue Produkte, unter anderem Gurken-Sticks, trinkbare Fruchtsnacks sowie Bio-Delikatessgurken und Bio-Rote Rüben. (APA)

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