Hoffen auf große Fan-Unterstützung

11. Oktober 2006, 14:43
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Feldhofer: "Wir werden uns hundertprozentig zerreißen"

Tschagguns- Österreichs Fußball-Teamchef Josef Hickersberger hat vor dem freundschaftlichen Länderspiel am Mittwoch (20:30 Uhr/live ORF1) am Innsbrucker Tivoli neu an die Anhänger appelliert, die ÖFB-Auswahl im Duell mit dem klar favorisierten EURO-Partner nicht im Stich zu lassen. "Es fehlt der Mannschaft derzeit an Selbstvertrauen, daher braucht sie die Unterstützung der Fans", erklärte der 58-Jährige im Rahmen der letzten Pressekonferenz im Teamcamp in Tschagguns am Montag.

Der 58-Jährige geht nicht davon aus, dass der Tiroler Anhang negative Reaktionen zeigt, sollten die beiden Wacker-Spieler Ferdinand Feldhofer und Hannes Eder nur auf der Bank sitzen. "Ich denke, dass die vernünftigen Fans sehr wohl unsere Situation kennen. Es geht nicht um das Fördern von Tirol-Spielern, sondern darum, dass gegen die Schweiz die meiner Meinung nach stärkste österreichische Mannschaft aufläuft."

Feldhofer fordert Unterstützung

Wacker-Kapitän Feldhofer forderte die Tiroler Fans auf, voll hinter der ÖFB-Auswahl zu stehen, auch wenn kein Kicker des Innsbrucker Bundesligisten von Beginn an im Einsatz ist. "Wenn Hannes Eder und ich nicht spielen, ist das zu akzeptieren. Das ist das Normalste auf der Welt, dass man im Team nicht immer fix spielt", sagte der Verteidiger, der auf Grund einer möglichen Umstellung auf eine Dreier-Abwehr in der Mannschaft bleiben könnte.

Der frühere Rapidler bat die Anhänger, "uns fair zu behandeln und ein bisschen Geduld zu zeigen, auch wenn nicht alles sofort klappt. Wir werden uns hundertprozentig zerreißen. Wir alle, Fans und Spieler, haben bei der EURO ein großes gemeinsames Ziel. Um das zu erreichen, brauchen wir unbedingt die Unterstützung der Fans."

Bis Montagmittag waren für die Partie rund 7.000 von 10.700 Karten abgesetzt. Prominente Gäste sind unter anderem der brasilianische Teamchef Carlos Dunga und sein Assistent Jorginho, die mit der "Selecao" im November in Basel auf die Schweiz treffen. (APA)

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