SP-Moser fordert kleineren Vorstand, anderen Aufsichtsrat

18. Oktober 2006, 10:55
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"Vorstand und Aufsichtsrat oft Teil des Problems" - Kapitalerhöhung als notwendig begrüßt

Wien - SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser begrüßt die beschlossene Kapitalerhöhung der angeschlagenen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA). Zugleich regt er an, den eingeschlagenen Sparkurs auch im Vorstand anzuwenden: "In der Regel sind bei solchen Fällen Vorstände und Aufsichtsräte Teile des Problems. Daher hat der Sparkurs beim Vorstand zu beginnen. Zwei Vorstände sind ausreichend", so Moser am Dienstag in einer Aussendung.

Die außerordentliche AUA-Hauptversammlung am 2. November sollte daher auch für personelle Veränderungen genützt werden. Denn die AUA "braucht Organe, die sicherstellen, dass die Restrukturierung funktioniert und das neu eingesetzte Kapital zukunftssichernd verwendet wird."

Konkret sei zu hinterfragen, "ob im derzeitigen Aufsichtsrat ausreichend Restrukturierungs-Erfahrung vorhanden ist", fordert Moser. Denn "wie soll so ein Aufsichtsrat, der für die jetzige wirtschaftliche Situation des Unternehmens mitverantwortlich ist, eine Restrukturierung schaffen?", fragt der SP-Wirtschaftssprecher. Mit den richtigen Signalen könnte die Finanzierung des Unternehmens über den Kapitalmarkt sichergestellt werden. (APA)

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    SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser.

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