Stimmen: "Die Moral war top"

11. Oktober 2006, 14:31
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  • GAK - Austria

    Lars Söndergaard (GAK-Trainer): "Wir wirken sehr verunsichert, vor allem in der Defensive. Die Innenverteidigung war zu Saisonbeginn unser Prunkstück, aber jetzt agieren wir zu zögerlich und nicht entschlossen genug. Jetzt müssen wir bei null anfangen."

    Frenkie Schinkels (Austria-Trainer): "Ein wichtiger Sieg, mehr aber nicht. Wir haben damit den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle nicht verloren. Aber die Tabelle lügt nicht, und wir stehen noch immer dort, wo wir nicht stehen wollen. Die Moral der Mannschaft war top. Die taktische Vorgabe war: nicht ins offene Messer laufen. Wir haben aus den vorherigen Auswärtsschlappen gelernt und das Glück erzwungen."

    Roman Wallner (Austria-Torschütze): "Es war enorm wichtig, dass wir die zwei Spiele vor der Pause positiv gestalten. Jetzt können wir zwei Wochen intensiv an unseren kleinen Fehlern arbeiten. Mir ist es egal, ob ich von Beginn an spiele oder eingewechselt werde, man darf nicht beleidigt sein, sondern muss immer Vollgas geben."

    Zur Nicht-Einberufung ins Nationalteam: "Natürlich bin ich enttäuscht. Aber der Teamchef hat seinen Kader vor meinen beiden Toren gegen Warschau und GAK einberufen. Und zu diesem Zeitpunkt haben bei mir eben trotz guter Leistung die Tore gefehlt."

  • Salzburg - Ried

    Giovanni Trapattoni (Salzburg-Teamchef): "Wir haben gut begonnen, aber dann hat man gesehen, dass wir wenig Klarheit im Spiel hatten. Es war ein gerechtes Ergebnis, wir hätten gewinnen oder verlieren können. Heute müssen wir zufrieden sein, auch wenn wir daheim immer gewinnen wollen. Vielleicht hat nach dem UEFA-Cup-Spiel noch ein bisschen die Spannung gefehlt, wir haben aber in der zweiten Hälfte eine gute Reaktion gezeigt."

    Helmut Kraft (Ried-Trainer): "Wir haben heute zwei Punkte liegen lassen. Die Mannschaft hat hervorragend gespielt und hätte den Sieg verdient gehabt. Aber bei uns ist es derzeit wie verhext. Wir spielen gut und erarbeiten uns Chancen, aber wir können nicht gewinnen. Wir haben auch in der zweiten Hälfte zwei, drei große Chancen vorgefunden. Wenn wir das zweite Tor machen, gewinnen wir. Wir haben gegen den überlegenen Tabellenführer auswärts ein sehr gutes Spiel gemacht und Salzburg die Grenzen aufgezeigt. Mit diesem Spiel können wir beruhigt in die Länderspiel-Pause gehen."

    Johan Vonlanthen (Salzburger Torschütze): "Für mich ist das Tor sehr wichtig, aber ich denke auch an die Mannschaft. Wir wollten gewinnen und können daher nicht zufrieden sein. Wir waren heute ein bisschen müde, vielleicht war das Spiel vom Donnerstag noch ein bisschen in den Beinen."

  • Pasching - Altach

    Milan Djuricic (Pasching-Trainer): "Schön ist, dass wir gewonnen haben. Ich bin aber trotzdem böse, vor allem auf die jungen Spieler. Doch zumindest das Ergebnis stimmt einmal."

    Peter Kabat (zweifacher Pasching-Torschütze): "Wir haben zuletzt nicht schlecht gespielt, aber kein Glück gehabt. Das haben wir heute erzwungen."

    Michael Streiter (Altach-Trainer): "Wir sind noch nicht dort, wo ich meine Mannschaft gerne hätte. Vor allem haben wir es Pasching zu leicht gemacht, Tore zu erzielen."

  • Wacker - Sturm

    Ernst Dospel (Sturm-Spieler): "Wir sind sehr enttäuscht. Wir hatten das Spiel im Griff, haben uns nach dem Elfmeter aber zurückgezogen. Diese Niederlage war überhaupt nicht notwendig. Wir haben gewusst das Tirol zu Hause stark ist, hätten uns aber mindestens einen Punkt verdient."

    Frantisek Straka (Tirol-Trainer): "Das war außergewöhnlich heute. Der Druck vor dem Spiel war fast zu groß. Wir wussten, wir können uns mit einem Sieg auf Platz zwei fixieren. Hut ab vor der Mannschaft wie sie gefightet hat und wie sie allesamt an diesen Sieg geglaubt haben. Alle sind Matchwinner. Es war gut, dass wir bestimmte Phasen überstanden haben. Wir haben verdient gewonnen."

    "Die Bäume bleiben stehen, wachsen nicht in den Himmel. Wir müssen trotz des zweiten Platzes bodenständig bleiben. Ich werde alles tun, dass wir da bleiben, wo wir jetzt stehen. Ich bin Realist. Erst mal die Punkte machen, dann weiter schauen."

  • Rapid - Mattersburg

    Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Wir haben gut kombiniert, die Tore waren schön herausgespielt, vor allem das 1:1. Wenn man bedenkt, dass heute wieder 15.000 Zuschauer im Stadion waren - das Vertrauen der Fans ist riesengroß, wir haben dieses Vertrauen zurück gegeben. Wir haben heute wieder einen Schritt nach vorne gemacht, läuferisch und spielerisch. Wenn beide Stürmer Tore machen, kann man immer zufrieden sein. Für einen Trainer ist es immer gut wenn die Stürmer treffen."

    Peter Hlinka (Rapid, Torschütze zum 2:1): "Marek Kincl hat den Ball super aufgelegt und ich habe getroffen. Ich bin nicht der Meinung, dass wir so überlegen waren. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, aber wir sind immer noch nicht da, wo wir hin wollen."

    Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Die Mannschaft muss sich selbst in die Kritik nehmen, das war heute die schlechteste Saisonleistung. Wir werden uns auf den nächsten Gegner so vorbereiten, damit wir wieder den Fußball spielen, den wir können." Zur Roten Karte für Ratajczyk: "Der Schiedsrichter hat es als Ausschluss gesehen, ich sage dazu nichts."

    Michael Mörz (Mattersburg-Kapitän, Torschütze zum 1:0): "Es war wie bei der Austria. Wir waren klar besser und haben dann ein dummes Tor kassiert. In der zweiten Spielhälfte war Rapid besser, bei 1:2 haben wir aber leider die große Chance auf den Ausgleich vergeben."

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