Verdienstzeichen der Stadt Wien vergeben

20. September 2006, 15:22
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Ehrungen für "Babynest"-Erfinder Andreas Lischka, Musiktherapeutin Renate Spitzner und Psychiater Max Friedrich

Wien - Der zuletzt als Betreuer des Entführungsopfers Natascha Kampusch in der Öffentlichkeit präsente Kinder- und Jugendpsychiater Max Friedrich ist am Mittwochnachmittag mit der silbernen Julius-Tandler-Medaille der Stadt Wien ausgezeichnet worden.

Neben Friedrich erhielten auch der Initiator des ersten "Babynests" in Österreich, Andreas Lischka das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien. Seit Herbst 2000 können Mütter ihre neugeborenen Kinder in der Klinik am Flötzersteig ohne strafrechtliche Konsequenzen weglegen.

Die dritte Ausgezeichnete, Renate Spitzner, entwickelte nach ihrem Studium der Violine und Musiktherapie in Wien die musisch-soziale Methode. Dabei werden Elemente von Musikpädagogik und Musiktherapie kombiniert. 2001 gründete Spitzner den Verein "Venite" zur Förderung musisch-sozialer Projekte.

Die Laudatorin, Wiens Gesundheitsstadträtin Renate Brauner (S), betonte, dass sie die Ehre habe, "drei ganz besondere Menschen" auszuzeichnen. Diese seien "im nobelsten Bereich, den es geben kann" tätig, dem Gesundheitswesen in Wien, so Brauner. (APA)

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