#39: Der stille Ozean

    17. November 2006, 11:11
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    „Traurig? Was ist traurig? Warum sollen wir das Haus stehen lassen? An was soll es uns erinnern? Worauf sollen wir stolz sein?“ (Gerhard Roth, „Der stille Ozean“)

    Das Regiedebüt des einstigen Fassbinder-Kameramanns Xaver Schwarzenberger: Mit "Der Stille Ozean" verfilmte er den gleichnamigen Roman des österreichischen Schriftstellers Gerhard Roth.

     

    Der Plot: „Unter dem Vorwand, eine Virus-Erkrankung auskurieren zu wollen, hat der Arzt Dr. Ascher hier ein abgelegenes kleines Haus gemietet. Doch Ascher lügt: Nach einem tödlichen Kunstfehler an einer großstädtischen Klinik wurde er vom Gericht zwar freigesprochen, wird aber mit seinem Gewissen nicht fertig. Vom Erlebnis des bäuerlichen Lebens erhofft er sich seelische Heilung.

    Aber Ascher hat seine Anpassungskraft an diese fremde Welt überschätzt. Obwohl seine Nachbarn ihn schnell akzeptieren, schafft Ascher es nicht, sich hier heimisch zu fühlen. Als sich im Dorf ein Mord ereignet und Jagd auf den Mörder gemacht wird, wird er vor die Entscheidung gestellt, sich an der Jagd auf den Mörder zu beteiligen oder sie zu unterstützen. Er erkennt, dass die Flucht aus der Stadt ein Fehler war.“ (3sat)

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