#27: Die Ausgesperrten

    17. November 2006, 10:15
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    „Gewissermaßen ein Heimatfilm. Das Problem mit Österreich ist, dass es in all seinen Regionen als Filmmotiv viel zu heimatlich aussieht.“ (Friedrich Geyrhofer)

    Ein Gymnasiast ermordet im Wien der späten 50er Jahre Schwester, Freund und Eltern. Fünf Jahre nach der skandalumwitterten "Staatsoperette" und zwei Jahre nach seinem ersten großen Kinoerfolg "Exit - nur keine Panik" drehte Franz Novotny DIE AUSGESPERRTEN nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek, die auch das Drehbuch schrieb. D

     

    Die katholische Filmkommission nannte Novotnys Film "formal beachtlich, die Fallstudie einer anarchistischen Gruppe läßt jedoch psychologischen Tiefgang vermissen." Ein kritischer Blick auf die österreichische Filmgeschichte läßt jedoch ein anderes Bild entstehen: "Mit der Farce gehen Brüche und Konflikte einher, die keine eingeübte Dramaturgie glättet: Franz Novotny hat Filme wie EXIT und DIE AUSGESPERRTEN gedreht, die dieser Farce und der Analytik, die sich daraus ergibt, nahekommen." (Elisabeth Büttner/ Christian Dewald, Anschluß an Morgen).

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