Magna Powertrain machte 2005 mehr Gewinn

3. Oktober 2006, 10:56
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Produktionsanläufe bei BMW, Land Rover und Daimler verhalfen zu Umsatzsprung

Wien - Die im steirischen Lannach ansässige Magna Powertrain AG & Co KG, Österreich-Teil der jüngsten Division des kanadischen Zulieferkonzerns Magna, hat 2005 einen Umsatz von 459,6 Mio. Euro erzielt - gegenüber den 363,9 Mio. Euro Umsatz im Jahr davor ein deutliches Plus. Der Vorsteuergewinn (EGT) stieg von 19,9 auf 24,4 Mio. Euro, geht aus dem Amtsblatt der "Wiener Zeitung" (Dienstagausgabe) hervor.

Die starke Steigerung beim Umsatz wird in der Veröffentlichung auf neue Produktionsanläufe für BMW, Land Rover und DaimlerChrysler zurückgeführt. Das Unternehmen entstand aus einer Abspaltung von Magna Steyr. Es entwickelt, produziert und vertreibt mit rund 1.400 Mitarbeitern Antriebsstränge und Motor-Ausgleichswellen.

Zu der Gruppe gehören auch Teile der ehemaligen Tesma, und das ehemalige DaimerChrysler-Unternehmen "New Venture Gear" (NVG), das 2004 erworben worden war.

Wie aus der Pflichtveröffentlichung hervorgeht, ist Vorstandschef Herbert Demel gar nicht mehr operativ im Vorstand der Powertrain AG tätig. Der frühere Fiat-Manager wechselte schon am 20. Dezember 2005 in den Powertrain-Aufsichtsrat. Laut Aussage eines Magna-Konzernsprechers führt Demel aber nach wie vor die gesamte Powertrain-Sparte des Konzerns. (APA)

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