Wiener Immo-Firma Warimpex vor Börsegang

8. Oktober 2006, 18:19
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"Format": Warimpex braucht bis zu 200 Mio. Euro für Aufbau einer Billighotelkette in Osteuropa - Immobilien-Portfolio nach Abzug von Bankschulden bei 500 Mio. Euro

Wien - Die Wiener Immobilen-Investmentgesellschaft Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG prüft den Gang an die Wiener Börse. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe. "Wir haben intern die Entscheidung getroffen, an den Kapitalmarkt zu gehen", sagte Warimpex-Chef Georg Folian gegenüber dem Magazin.

Folian zufolge benötigt man 100 bis 200 Mio. Euro, um eine neue Billighotelkette in Osteuropa hochzuziehen. Derzeit werden drei Varianten zur Kapitalaufbringung intensiv geprüft: Ein Börsegang, die Ausgabe von Unternehmensanleihen und die Finanzierung über Asset Backed Securities, heißt es in dem vorab von "Format" übermittelten Bericht. Folian: "Der Börsegang könnte noch vor Jahresende erfolgen."

Laut Folian ist das Immobilienportfolio der Warimpex derzeit nach Abzug der Bankschulden etwa 500 Mio. Euro wert. Dieses umfasst vierzehn Hotels und sieben Büroimmobilien, hauptsächlich in Polen, Tschechien und Ungarn. Neun weitere Hotelprojekte sind bereits fix in der Pipeline. (APA)

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