Keine Piraten Partei Österreichs im Nationalrat

20. September 2006, 11:46
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Unterstützungs- erklärungen konnten nicht erreicht werden - Neue Ziele: Öffentlichkeitsarbeit und Antritt zur Europawahl 2009

Die Piraten Partei Österreichs hat es nicht geschafft die notwendigen Unterstützungsunterschriften für den Antritt bei den diesjährigen Nationalratswahlen zu bekommen. Damit ist die Partei nicht zur wahl zugelassen.

Die Aussendung

In einer Aussendung gab die PPÖ nun ihre weiteren Ziele bekannt: "Nach dem Medienecho, den vielen positiven Kommentaren und dem Zuspruch an Mitgliedern sowie der Aktivität im offenen PPÖ Forum sah es für die Piraten Partei Österreichs so aus, als wäre es kein Problem dieses Jahr die erforderlichen 2600 Unterschriften zu erreichen. Doch leider konnten dieses Jahr nicht genug Unterstützungserklärungen gesammelt werden. Trotzdem sind wir stolz auf was wir geschafft haben".

Neue Ziele

Als große Erfolge werteten die Parteivertreter die MitgliederInnengewinnung in ganz Österreich und den Aufbau einer internen Organisation. In der Aussendung heißt es weiter: "Wie sieht also die Zukunft für die PPÖ aus? Der Antritt zur Nationalratswahl 2006 war der zündende Funke die Piratenpartei zu gründen, das Hauptziel ist jetzt die Europaratswahl 2009. Dort werden alle europäischen Piratenparteien als großes Bündniss antreten. Zur Zeit gibt es Piratenparteien bzw. werden Piratenparteien gegründet in Schweden, Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Spanien und Österreich".

ÖH-Wahl

Aus Sicht der Piraten Partei Österreichs gibt es jedch schon vor 2009 einiges zu tun. So wird es voraussichtlich eine Studentenvereinigung geben, die zur ÖH-Wahl 2007 antritt, wird in der Pressemitteilung vermeldet. Außerdem soll es bereits einige Anfragen gegeben haben, ob man im Namen der PPÖ zu Gemeinderatswahlen kandidieren könne.

Segel setzen

Die PPÖ freut sich auf die kommenden Jahre. Hufsky: "Wir setzen die Segel auf 2009, bis dahin wollen wir eine breite Basis aufbauen und ein Bewusstsein für diese Themen schaffen. Europas Wandel zu einer Gesellschaft von gläsernen Menschen betrifft jeden, nicht nur Jugendliche oder Internetsurfer."(red)

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