Lopatka fürchtet sich vor "Dschibuti-Koalition"

29. August 2006, 16:51
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Offenbar "Koalitionsabsprachen zwischen Burgstaller und Strache" - BZÖ: "Politische Liebeserklärung"

Wien - ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka sieht in der Sympathiebekundung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für eine eventuelle Bundeskanzlerin Gabi Burgstaller (S) wenig Erfreuliches und bemühte abermals die Flagge eines afrikanischen Staates: Er fürchtet sich vor einer "Dschibuti-Koalition", also einer blau-grünen Unterstützung für einen roten Stern. Auch das BZÖ wetterte gegen die "politische Liebeserklärung" Straches.

"Die heutigen Aussagen von FPÖ-Chef Strache belegen wieder deutlich: Die SPÖ tut für Posten alles und will sich nach der Wahl sogar von der FPÖ in den Kanzlersessel hieven lassen", so Lopatka in einer Aussendung. Burgstallers Forderung, die FPÖ auf den dritten Platz der Nationalratswahlliste zu setzen, erscheine dadurch in einem ganz anderen Licht: "Offenbar gibt es im Hintergrund bereits Koalitionsabsprachen zwischen Burgstaller und Strache."

"Eine Stimme für den selbst ernannten echten Freiheitlichen Heinz-Christian Strache ist eine Stimme für die Große Koalition unter einem roten Kanzler", meinte hingegen BZÖ-Obmannstellvertreter Stefan Petzner in einer schriftlichen Stellungnahme.

(APA)

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