100-Dollar-Laptop: Vier Länder stellen sich hinter das Projekt

9. August 2006, 10:51
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Nigeria, Thailand, Argentinien und Brasilien wollen je eine Million Stück vom "One Laptop per Child"-Projekt bestellen

Die Kritik der indischen Behörden an den Zielen des One Laptop per Child (OLPC)-Projekts scheinen andere Länder nicht zu teilen: Wie DesktopLinux.com berichtet, wollen vier große Länder jeweils eine Million Stück des "100-Dollar-Laptops" bestellen.

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Konkret handelt es sich dabei um Nigeria, Thailand, Argentinien und Brasilien. Andere Länder könnten zu dieser "ersten Welle" noch hinzu kommen, wie Khaled Hassounah, OLPC-Programmleiter für Afrika und den Mittleren Osten andeutet. Hier gebe es derzeit aber noch keine fixen Zusagen.

Alle diese Länder wollen sich an der ersten Runde der OLPC-Auslieferungen, die für das Frühjahr 2007 anvisiert wird, beteiligen. Ein Jahr später soll eine weitere Runde mit zusätzlichen Ländern folgen. Als Preis pro Gerät veranschlagt man anfänglich rund 130 US-Dollar, erst bei der zweiten Generation im Jahr 2008 sollen die viel zitierten 100-Dollar erreicht werden.

Ausrichtung

Der "100-Dollar-Laptop" zielt darauf ab, die Bildungssituation in armen Regionen der Welt zu verbessern. Die indische Regierung hatte das Unterfangen hingegen als "pädagogisch fragwürdig" abgetan. (apo)

Link

One Laptop per Child (OLPC)

Nachlese

Indien gegen 100-Dollar-Laptops
Bildungsministerium lehnt Teilnahme am Programm "One Laptop per Child" ab – Aktion sei "pädagogisch fragwürdig"

"Sugar": Kindergerechtes User Interface für den 100-Dollar-Laptop
Nach dem 100-Dollar folgt der 50-Dollar-Laptop – Jim Gettys vom One Laptop per Child-Projekt verrät im Gespräch mit dem WebStandard weitere Details und Hintergründe

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Einer der Design-Entwürfe für den "100-Dollar-Laptop"

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