Niederländische Stadt Groningen setzt künftig auf OpenOffice.org

30. Juli 2006, 19:22
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Einsparungen von 330.000 Euro pro Jahr druch Abkehr von MS Office erhofft - Langfristiges wird Migration auf Linux-Desktop anvisiert

Mit der niederländischen Stadt Gronigen reiht sich eine weitere öffentliche Verwahltung in die Reihe derer ein, die Microsoft Office den Rücken kehren: Die Provinzzhauptstadt hat sich dazu entschlossen, den Vertrag mit Microsoft nicht mehr zu verlängern und stattdessen künftig auf OpenOffice.org zu setzen.

Plus

Durch den Umstieg erhofft man sich Einsparungen in der Höhe von 330.000 jährlich. Am Anfang entstehen freilich noch Migrationskosten, diese setzt man aber bei 160.000 Euro an, unter dem Strich bleibt also trotzdem ein dickes Plus.

Frei

Den Wechsel auf OpenOffice.org sieht man nur als ersten Schritt, in der Zukunft will man allgemein verstärkt auf freie Software setzen. Dabei will man langfristig auf einen Linux-Desktop umsteigen, auch wenn man derzeit die Zeit dafür noch nicht gekommen sieht. (red)

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