Israelischer Soldat bei Anschlag in Nablus getötet

18. Juli 2006, 11:07
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Bekenneranruf der Al-Aksa-Brigaden - Zwei Palästinenser im Gaza-Streifen getötet - Kassam-Raketen auf Sderot abgefeuert

Nablus - Bei einer Bombenexplosion in der besetzten Stadt Nablus im Westjordanland ist am Montag ein israelischer Soldat getötet worden. Die israelischen Streitkräfte erklärten am Montag, sechs weitere Soldaten seien verletzt worden, einer von ihnen schwer. Sie hätten sich auf einem Routineeinsatz in Nablus befunden, als plötzlich ein Sprengsatz detoniert sei. Augenzeugen sagten, danach sei es zu einem heftigen Feuergefecht gekommen. Ein Sprecher der Al-Aksa-Brigaden, einem militärischen Arm der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, übernahm in einem Anruf bei AFP die Verantwortung für den Anschlag.

Medien: Sicherheitskräfte verhindern Selbstmordanschlag

Israelische Sicherheitskräfte haben nach Medienberichten am Montag einen geplanten Selbstmordanschlag in Jerusalem verhindert. Israelische Medien berichteten, die Polizei habe im Stadtzentrum einen jungen Palästinenser festgehalten, der offenbar in einer Tasche einen Sprengsatz bei sich trug.

Zwei Palästinenser im Gaza-Streifen getötet

Israelische Soldaten haben am Montag im nördlichen Gaza-Streifen mindestens zwei Palästinenser getötet. Der palästinensische Rundfunk meldete, die beiden militanten Palästinenser seien bei Beit Hanoun tödlich getroffen worden. Ein israelischer Armeesprecher teilte mit, die Truppen hätten das Feuer eröffnet, als zwei Gruppen bewaffneter Palästinenser sich ihnen näherten.

Kassam-Raketen auf Sderot abgefeuert

Militante Palästinenser feuerten am Montagmorgen aus dem Gaza-Streifen erneut Kassam-Raketen auf die israelische Stadt Sderot. Dabei wurden zwei Israelis verletzt, drei weitere erlitten einen Schock. Die israelische Armee beschoss daraufhin den nördlichen Gazastreifen mit Artilleriefeuer. (APA)

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