Skype angeblich geknackt

18. August 2006, 11:05
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Chinesisches Unternehmen will das Protokoll der VoIP-Software entschlüsselt haben - Kompatible Software in Entwicklung

Wo in anderen Bereichen sich immer stärker freie Formate durchsetzen, wird die Internettelfonie weiterhin von propietären Eigenentwicklungen dominiert. So setzt vor allem der Marktführer Skype auf die Geheimhaltung der notwendigen Informationen zur Entwicklung von alternativen Clients.

Gerüchte

Laut US-Medienberichten soll dieser Umstand aber schon bald der Vergangenheit angehören: Angeblich ist es einem chinesischen Unternehmen gelungen das Skype-Protokoll per Reverse Engineering zu entschlüsseln.

August

Auf Basis dieser Informationen soll bereits im August eine Skype-Alternative veröffentlicht werden, die zum offiziellen Client kompatibel sein soll. Bis dahin gebe es allerdings noch einiges zu tun, derzeit funktionieren die Chat-Funktionen und die Statusanzeige noch nicht. Um welches Unternehmen es sich dabei handelt ist derzeit noch unklar, man will offenbar erst mit einer fertigen Version ins Licht der Öffentlichkeit treten.

Wettstreit

Natürlich könnte Skype auf alternative Clients auch mit einer Protokolländerung reagieren. Damit würde sich dann wohl der unerfreuliche Wettlauf rund um die propietären Protokolle vom Instant Messenger-Bereich auf die Internettelefonie fortsetzen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Skype angekündigt zumindest das API für seine Instant-Messaging-Funktionen zu veröffentlichen, die Kernfunktionalität soll aber weiterhin geschlossen bleiben. (red)

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