AMS vermittelt Jobs im Rekord

30. Juli 2006, 17:14
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Insgesamt 305.884 Jobsuchende fanden im ersten Halbjahr 2006 mit AMS-Unterstützung wieder einen neuen Arbeitsplatz

Wien - Einen Rekord bei der Jobvermittlung meldet das Arbeitsmarktservice (AMS). Insgesamt 305.884 Jobsuchende fanden im ersten Halbjahr 2006 mit AMS-Unterstützung wieder einen neuen Arbeitsplatz, das waren um 12.900 oder um 8,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, so das AMS am Freitag. Den stärksten Zuwachs bei den Vermittlungen gab es bei den Dienstleistungen. Im 10-Jahresvergleich konnten die Job-Vermittlungen sogar um knapp 44.000 oder 16, 8 Prozent gesteigert werden.

"Das ist ein toller Erfolg für alle AMS-MitarbeiterInnen" betonte AMS-Vorstand Johannes Kopf. "Die deutliche Ausweitung der Beschäftigungsaufnahmen ist auf die intensivere Kundenbetreuung, den Ausbau des Stellenangebots und die raschere Vermittlung in den durch die Reorganisation neu geschaffenen Servicezonen zurückzuführen".

103 Tage auf der Suche

93 Prozent der betroffenen Arbeitslosen haben bereits innerhalb von sechs Monaten ihren Arbeitsplatz gefunden. Im Durchschnitt dauerte die Jobsuche 103 Tage, um sieben Tage weniger als noch im Halbjahr 2005. Rund 2.200 Personen, die eine Beschäftigung aufgenommen haben, waren bereits länger als ein Jahr auf Jobsuche und damit langzeitarbeitslos.

Den höchsten relativen Zuwachs an Jobvermittlungen im ersten Halbjahr verzeichneten Wien mit plus 14,4 Prozent gefolgt von Niederösterreich mit plus 13,1 Prozent, der Steiermark (plus 9,1 Prozent), Kärnten (plus 9 Prozent) und Vorarlberg (plus 8,6 Prozent). Mehr Arbeitsaufnahmen gab es auch in Oberösterreich (plus 7,3 Prozent), im Burgenland (plus 4,7 Prozent), in Salzburg (plus 2,7 Prozent) und in Tirol (plus 1 Prozent).

Dienstleistungssektor

Den absolut stärksten Zuwachs bei den Beschäftigungsaufnahmen verzeichnete der Dienstleistungssektor (plus 7.400 oder 5,4 Prozent auf 144.900). Den stärksten Anstieg gab es dort im Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen (plus 2.600 oder 17,2 Prozent auf 17.800), im Tourismus (plus 1.200 oder 2,5 Prozent auf 49.200 und im Handel (plus 1.300 oder 3,7 Prozent auf 36.700). (APA)

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