Anti-Bush-Aktionen im gesamten Bundesgebiet

13. Juli 2006, 18:15
3 Postings

Friedensbewegung rief anlässlich von Besuch des US-Präsidenten zu kleineren Aktionen in verschiedenen Städten auf

Frankfurt/Main - Aus Protest gegen den Deutschland-Besuch von US-Präsident George W. Bush hat die Friedensbewegung am Donnerstag nicht nur in Stralsund, sondern auch in in zahlreichen anderen Städten zu Protestaktionen aufgerufen. Im gesamten Bundesgebiet waren bis zum Abend Demonstrationen, Mahnwachen oder Kundgebungen geplant. Von Donnerstag bis einschließlich Samstag sollten es nach Angaben der Friedenskooperative deutschlandweit 34 Aktionen sein. Insgesamt wurde damit vom 1. Juli bis einschließlich 15. Juli zu 64 Veranstaltungen aufgerufen.

Das Kasseler Friedensforum und die Organisation setzten für (den heutigen) Donnerstagabend eine Demonstration durch die Innenstadt an. Anschließend war eine Kundgebung gegen den Bush-Besuch vor dem Rathaus geplant. Zudem wollten die Aktivisten mit "Bush-Trommeln" für den Frieden werben. Nach Angaben der Polizei kündigten die Veranstalter 100 bis 150 Teilnehmer an. Das Antifaschistische Bündnis Worms rief ebenfalls für Donnerstagabend zu einer Mahnwache unter dem Titel "Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen" auf.

In Stuttgart war am Donnerstag auch vor EUCOM, dem europäischem Hauptquartier der US-Streitkräfte, eine Demonstration geplant. Diese Kommandozentrale sei an allen Kriegen der USA im Nahen und Mittleren Osten beteiligt, sagte Paul Russmann von dem Aktionsbündnis "Ohne Rüstung Leben". Er erwartete etwa 50 Demonstranten.

"Not Welcome Mr. Bush"

Ebenfalls für Donnerstagnachmittag rief das Bonner Friedensbündnis unter dem Motto "Not Welcome Mr. Bush" zur einer Kundgebung auf den Bonner Münsterplatz. Ebenfalls für Donnerstag war eine Mahnwache des Düsseldorfer Friedensforums geplant.

Am Samstagvormittag wollte das Essener Friedens-Forum eine Mahnwache und Kundgebung unter dem Motto "Kriege beenden - Kriegsplanungen stoppen" organisieren. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel kündigte einen Info-Stand in der Fußgängerzone der Stadt an.

In Berlin war am Donnerstagnachmittag eine "Mahnwache für Frieden und Völkerrecht" vor der US-Botschaft angemeldet. Die Polizei erwartete dort 15 Teilnehmer. (APA/AP)

Share if you care.