30. Juli 2006, 19:44
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Der schwedische Medienkonzern Bonnier darf seinen Hälfteanteil an der Wirtschaftsblatt Verlag AG und an der Wirtschaftsblatt Online GmbH an die Styria-Gruppe verkaufen. Die Bundeswettbewerbsbehörde und der Bundeskartellanwalt gaben grünes Licht für diesen Zusammenschluss, heißt es in einer Aussendung. Österreichs einzige Wirtschaftstageszeitung gehört nun neben "Kleine Zeitung" und "Presse", zur Gänze der Styria Medien AG.

Bonnier hielt seit der Gründung des "WirtschaftsBlatts" vor elf Jahren 50 Prozent der Anteile am Unternehmen. Der Verkauf unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung wurde nach längeren Verhandlungen Ende Mai 2006 fixiert.

"Das WirtschaftsBlatt wird auch in Zukunft eine unabhängige Zeitung für Österreichs Wirtschafts-Community sein und seine Position am Medienmarkt weiter ausbauen", so Hans Gasser, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Das Kartellgericht hat die Mehrheitsübernahme des damaligen WirtschaftsBlatt-Hälfte-Eigentümers ET Multimedia AG – heute styria.MULTI MEDIA AG – durch die Styria-Gruppe unter mehreren befristeten Auflagen genehmigt, die auch nach der aktuellen Entscheidung aufrecht bleiben. (red)

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