Chile: Tote durch Unwetter und Erdrutsche

17. Juli 2006, 11:12
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Regierung in Santiago rief Notstand aus

Santiago - Bei Unwettern und Erdrutschen im Süden Chiles sind mindestens zwölf Menschen getötet worden oder gelten als vermisst. Darunter seien auch drei Feuerwehrmänner und ein Polizist, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Präsidentin Michelle Bachelet reiste ins Unglückgebiet rund 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago. Die Regierung rief für die Region den Notstand aus.

Etwa 700 Menschen seien in Notquartieren untergebracht worden, sagte Innenminister Andres Zaldivar. Die Zahl könne jedoch noch steigen. Tausende Menschen hatten ihr Zuhause verlassen müssen, nachdem der Bio Bio, einer der größten Flüsse des Landes, nach heftigen Niederschlägen über die Ufer trat. (APA/Reuters)

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