Kampf gegen AIDS, Hunger und neues aFz-Angebot

17. Juli 2006, 19:13
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Beschneidung bei Männern soll Afrikas HIV-Problem eindämmen und hilfreiche Frauenzentrum- Broschüren zum Download im Wochensplitter

Neues Delfi

In Kärnten ist das neue Kinderschutzzentrum Delfi eröffnet worden. Das dortige Angebot umfasst Beratungsgespräche und Therapie bei jeglicher Form von Gewalt, Hilfen zur gewaltfreien Erziehung durch umfassende Gespräche und Therapien (Familien- Einzelgespräche und -therapien, Kinderspieltherapie, Gruppengespräche, -therapie), Beratung und Unterstützung zur Förderung eines partnerschaftlichen Zusammenlebens in Familien mit Kindern und Beratung bei ernsthaften Konflikten und Krisen, wenn Kinder mit betroffen sind. Eine fachlich qualifizierte Telefonberatung erfolgt kostenlos, vertraulich, anonym und unbürokratisch.

Kinderschutzzentrum Delfi, Klagenfurter Straße 39, 9500 Villach

AIDS I: US-Sexmagazin unterstützt Kampagne

Im US-Sexmagazin Maxim wird zur Zeit mit einem prvokativem Sujet vor dem HIV-Virus gewarnt, berichtet die Media Post. Die doppelseitige Anzeige ist mit Rubbelkleber, der wie Samen aussieht, zusammengeheftet. Kein Nakedei ist beim Ausklappen zu sehen, sondern die Aufforderung "Practice safe sex" und die Warnung, dass AIDS weiterhin existiert und tötet.

AIDS II: Beschneidung gegen HIV

Laut einer Studie mit Beteiligung von UNAIDS könnte bei Männern die Beschneidung die HIV Belastung für Afrika deutlich verringern. Dieser Eingriff soll in den nächsten 20 Jahren rund sechs Millionen HIV Infektionen und drei Millionen Todesfälle in Schwarzafrika verhindern können. Diese Berechnungen basieren auf Forschungsergebnissen, die 2005 publiziert, davon ausgingen, dass eine Beschneidung das HIV Risiko bei heterosexuellen Männern um rund 60 Prozent verringert.

Links: Fachmagazin PLoS Medicine; UNAIDS.

Neues Angebot des aFz

Das Autonome Frauenzentrum hat ein neues Angebot auf seiner Webseite bereit gestellt: Broschüren zum Download oder Bestellen. Die Folder-Palette umfasst Allgemeines über das Beratungsangebot, Prozessbegleitung, Selbstbehauptung, Vergewaltigung, sexuelle Gewalterfahrungen und Sicherheit. Neu ist die Rechtsbroschüre Lebensgemeinschaft, Ehe, Trennung, Scheidung - "eine Orientierungshilfe".

Link: Frauenzentrum

Jeden Tag 25.000 Tote durch Hunger und dessen Folgen

Die Vereinten Nationen (UN) haben diese Woche verlautbart, dass Hunger weltweit die Todesursache Nummer eins ist. An Unterernährung und damit verbundenen Krankheiten stürben täglich 25.000 Menschen. Und die Zahl ist im Steigen begriffen: um vier bis fünf Millionen, trotz eines Rückgangs der Armut, so Sheila Sisulu, Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP). Die UN und das WFP fordern Ernährungs- und Gesundheitsprogramme angemahnt, sowie Bildungsmaßnahmen für Frauen und Familien, bei denen es um die Ernährung von Kleinkindern geht. Geht ein Mädchen zur Schule, verringert sich das Risiko um bis zu 40 Prozent, dass später sein eigenes Kind unternährt sein wird.

Links: Welternährungsprogramm, UN (red)

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