Molkerei Freistadt und Gmundner Milch fusionieren

27. Juli 2006, 14:31
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Nach der Zustimmung der Freistädter haben sich auch die Gmundner Genossenschafter für einen Zusammenschluss ausgesprochen

Linz - Die Fusion von Molkereigenossenschaft Freistadt und Gmundner Milch ist endgültig besiegelt. Nach der Zustimmung der Freistädter haben sich am Mittwoch auch die Gmundner Genossenschafter für einen Zusammenschluss ausgesprochen. Bei insgesamt knapp 400 abgegebenen Stimmen habe es nur eine Gegenstimme gegeben, berichtete Generaldirektor Günther Geislmayr am Donnerstag im Gespräch mit der APA. Einzig ausständig sei die Eintragung ins Firmenbuch.

Man setze nun alles daran, die Freistädter Molkerei in die Gewinnzone zu bringen, betonte Geislmayr. Er sprach von einer erstrebenswerten Partnerschaft. Die Gmundner wollten bereits vor acht Jahren nach der Übernahme der Linzer Zentralmolkerei (Zemo) - bekannt für die Marke "Almliesl" - eine Fusion. Die Freistädter hätten einen Großteil ihrer Rohmilch an die Zemo geliefert und Butter für sie produziert, so Geislmayr.

Zusammenhängendes Milchgebiet

Der Generaldirektor freut sich über das "zusammenhängende Milchgebiet": "Mentalitätsmäßig sind unsere Bergbauern mit den hart arbeitenden Mühlviertler Bauern gar nicht so uneins", ist der Chef der Gmundner Milch überzeugt.

Das Unternehmen verarbeitete im vergangenen Jahr mit 250 Mitarbeitern 263 Mio. Kilo Milch und erzielte einen Umsatz von 133 Mio. Euro. Die Molkerei Freistadt verarbeitet jährlich 38 Mio. Kilo Milch zu Butterfett sowie Gastro- und gesalzener Butter und setzte zuletzt 23 Mio. Euro um. (APA)

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