BIG investiert bis 2010 in Salzburg 155 Millionen Euro

7. Juli 2006, 11:52
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15 Neubauten oder Generalsanierungen - Verhandlungen über Sanierung der Kollegienkirche

Salzburg - Rund 120 Millionen Euro wird die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bis 2010 im Bundesland Salzburg in 15 Neubauten oder Generalsanierungen investieren. Zusätzlich werden noch rund 35 Millionen Euro in Instandhaltungen investiert. "Wir sind der größte Auftraggeber in Salzburg", betonte BIG-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber am Dienstag bei einem Mediengespräch. Zum Zug kämen in erste Linie regionale Unternehmen.

Unter den rund 270 BIG-Objekten in Salzburg befindet sich auch ein Gotteshaus, und zwar die Kollegienkirche in der Altstadt. Diese ist innen dringend sanierungsbedürftig, weil der Dachstuhl von einem Hausschwamm befallen ist. Die Kosten werden rund neun Millionen Euro betragen. Die BIG ist nun in Verhandlungen mit Bund, Land, Stadt und Erzdiözese, weil diese das Geld aufbringen müssen. Kommt es zu keiner Einigung, müsse die von Fischer von Erlach erbaute Barockkirche als letzte Konsequenz gesperrt werden, "aber ich gehe davon aus, dass es nicht notwendig sein wird", so Stadlhuber.

Neubau des Mozarteums

Eines der größten Projekte im Land wird in diesen Tagen fertig gestellt: Der Neubau des Mozarteums, der rund 40 Millionen Euro gekostet hat. Ende dieser Woche soll mit der Einsiedelung begonnen werden, informierte BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner. Noch um eine Spur größer dimensioniert ist der Uni-Park Nonntal, der rund 60 Millionen Euro kosten wird. Der Vorentwurf sei mit heutigem Tag erledigt, 2007 soll mit dem Bau begonnen und 2010 dieser dann übergeben werden.

Im Schulbereich sollen bis 2010 in Salzburg rund 50 Millionen investiert werden, kündigte der dritte Geschäftsführer Wolfgang Hammerer an. Größter Brocken ist mit 14,5 Millionen Euro die Generalsanierung und Erweiterung der HTBLA Hallein, die im Frühjahr 2007 beginnen soll. Bereits seit vorigem Sommer läuft die Generalssanierung und Erweiterung der HAK/HASCH in Salzburg-Lehen, die 13 Millionen Euro kosten wird.

Beim Verkauf der Struberkaserne soll demnächst das Verwertungsgutachten mit dem Mindestpreis vorliegen. Sollte alles wirklich optimal verlaufen, könne der Verkauf bis Jahresende über die Bühne gehen, hieß es. (APA)

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